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Henning kocht

Als Sohn eines gelernten Bäckers, Konditors und Koch – mein Vater- und der Tochter eines Müllers mit eigener Backstube – meine Mutter - ist es gewiss nicht sooo verwunderlich, dass ich mich bereits im zarten Alter von zehn Jahren eigenständig an den Herd gewagt habe.

Damals – es war der erste Weihnachtsfeiertag – ließen mich meine Eltern ein „Festmenü“ kochen. Ich kochte eine klare Fleischbrühe mit Buchstaben-Nudeln (aus der Fertigpackung), bereitete Salzkartoffeln, Schweine-Kottelet (eigenhändig paniert) und grünen Salat zu und servierte als Dessert „Fürst-Pückler-Eis“, das ich mit eigenen Händen in gleichgroße Portionen aufteilte.

Sogar meine Geschwister haben damals ohne zu meckern brav aufgegessen! Mehr noch: Man hat mich im Kreise der Familie für meine Amateur-Künste sogar gelobt.

Es ist bei den Amateur-Künsten geblieben – nicht das Kochen , sondern die Musik wurde zu meiner Profession. Die Leidenschaft zu kochen aber ist beständig gestiegen. Der Mut auch mal etwas Neues auszuprobieren, Rezepte zu übernehmen, zu verfeinern oder weiter zu entwickeln führte dann Anfang der neunziger Jahre dazu, dass ich mein erstes Kochbuch zu Papier brachte: „Kölsch für ze müffele“. Es folgten bei meinem Freund und Verleger Ernst Lüttgau, die Bücher: „Hennings Suppen“ mit ausschließlich eigen-kreierten Rezepten von Gemüse-Suppen und eine Neuauflage von „Kölsch für ze müffele“ mit noch mehr Rezepten im Jahre 2008. Im Jahr 2009 kam dann ein echter Bestseller hinzu den ich mit einer guten Freundin und Top-Köchin, Gabriella Christ gemeinsam entwickelt habe: Kölsche Tapas und nur kurze Zeit später im selben Format „Kölsche Sushis“. Mit dem jüngsten Druckwerk in Sachen Küchenliteratur „Kochen mit KaGee“, das ich gemeinsam mit Ernst Vleer, einem wahren Gastro-Spezialisten kreiert habe, ist zeitgleich auch die Gewürzmischung „KaGee“ in den Handel gekommen, an deren Entwicklung ich maßgeblich beteiligt war.