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Henning malt

Seit 2004 habe ich die Liebe zur Malerei entdeckt. Die Gründe dafür waren sehr pragmatisch: Es gab da ein paar kahle Wände in meiner Wohnung, die ich mit Leben füllen wollte. Es stellte sich die Frage: Bilder kaufen oder selber malen? Letztere Frage war aus meiner Sicht zumindest den Versuch wert „Do it Yourself“ zu folgen - und so begann ich damit, mich mit dem Thema Malerei und vor allem Maltechnik zu beschäftigen.

Vor meinem geistigen Auge entstanden Bilder, die sich allesamt mit Dingen befassten, die mich persönlich berührten: Die Musik, Irland, das geschriebene Wort und die Natur. In meinem Kopf entstanden Motive, die ich „nur“ noch auf Leinwand umzusetzen brauchte.

Daraus wurden im Verlaufe der folgenden Jahre großflächige Werke auf Leinwand oder Holz mit Darstellungen über die Beatles, Keltische Ornamente, Wort-Neuschöpfungen, philosophische Gedanken, Zeitgeist, Herzensangelegenheiten oder das Universum in Größen von bis zu 150 x 300 cm.
Die Materialien, die ich verwende und verwendete sind Acryl-Spachtel, Acrylfarben, Metall – bzw. Metallfarben wie Gold, Silber, Kupfer, Bronze oder Eisen, Holz, Ölfarben, Wachs, Papier oder Karton und – seit neuestem – auch Acrylglas und LED-Licht.

Etwa vierzig meiner Bilder waren inzwischen in diversen Ausstellungen zu sehen und haben dabei durch Transport und Umweltbeeinflussung ein wenig gelitten. Deshalb habe ich die „Babys“ - wie ich sie auch nenne - inzwischen wieder in Sicherheit gebracht.

Einzig das Triptychon „Go-gun-gone - Der Mauerspringer Conrad Schumann“ (170 x 200 cm Öl und Acryl auf Leinwand) kann man sich im Original im Mauermuseum am „Checkpoint Charly“ in Berlin ansehen. Das Werk – eine Installation – ist eine Dauerleihgabe anlässlich des 10. Todestages von Conrad Schumann, dem NVA-Soldaten, der als erster Flüchtling der damaligen DDR gilt, und dessen Foto, vom Sprung über den Stacheldraht beim Mauerbau,damals um die Welt ging.
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